Freikirchliche Gottesdienste eröffnen auf eigene Weise Räume für Gebet, das Hören auf die Bibel, Gemeinschaft, Verkündigung und Lobpreis. Dabei entwickeln sich unterschiedliche gottesdienstliche Formen und theologische Akzente. In der theologischen Forschung finden sie bisher aber noch wenig Beachtung. Ziel der Tagung ist es, im ökumenischen Austausch eine stärkere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit freikirchlichen Gottesdiensten anzustoßen und zugleich Theologie und Praxis miteinander ins Gespräch zu bringen. Im ersten Schritt stellen Vertreter:innen verschiedener Freikirchen Charakteristika ihrer gottesdienstlichen Formen vor, ordnen sie theologisch ein und reflektieren sie. Im zweiten Schritt werden ausgewählte liturgiewissenschaftliche Themen aus römisch-katholischer und aus freikirchlicher Perspektive betrachtet – darunter das Verhältnis von Bibel, Predigt und Gottesdienst, die Ästhetik von Gottesdiensträumen sowie die gottesdienstliche Lobpreispraxis. Im dritten Schritt finden Workshops zu konkreten Gottesdienstformaten und -elementen statt.
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