Der Deutsche Ökumenische Studienausschuss (DÖSTA) wurde 1950 als ständige Einrichtung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gegründet, um die Ökumene in Lehre und Forschung zu fördern. Er setzt sich zusammen aus Theologinnen und Theologen der verschiedenen Mitgliedskirchen der ACK, vornehmlich aus Lehrkräften der Fakultäten, der ökumenischen Institute und der sonstigen theologischen Ausbildungsstätten der ACK-Kirchen.
Seine Aufgabe ist es, zum einen die ökumenische Arbeit in der ACK beratend zu begleiten und sie zum anderen in den theologischen Diskurs einzubringen. Neben Stellungnahme zu aktuellen ökumenischen Ereignissen erarbeitet der DÖSTA Studien zu ökumenisch relevanten Themen aus multilateraler Perspektive, um so das ökumenische Gespräch zu fördern. Dazu gehören die Rechtfertigungslehre im multilateralen ökumenischen Dialog (2002-2005), Tradition in den Kirchen (2005-2009), die Frage nach Gott heute (2009-2017), Diaspora und Sendung (2018-2020) und Sprache(n) des Gebets (2021-2026).
Ein Mitglied des Wissenschaftlichen Kollegiums des Möhler-Instituts gehört zu den katholischen Vertretern im DÖSTA.