Konferenz der Diözesanverantwortlichen für Ökumene (KDÖ)

Die Konferenz der Diözesanverantwortlichen für Ökumene (KDÖ) ist ein zentrales Forum für den Austausch und die Vernetzung der katholischen Ökumene-Beauftragten in Deutschland. Sie bringt die Verantwortlichen für ökumenische Fragen aus den deutschen Diözesen sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bereich der Ökumene zusammen und dient dem fachlichen Austausch über aktuelle Fragen des ökumenischen Dialogs.

Seit ihrer Gründung im Jahr 19xx liegt die Geschäftsführung der Konferenz beim Möhler-Institut.

 

Aufgabe und Bedeutung der KDÖ

Die KDÖ bietet den Verantwortlichen für Ökumene in den deutschen Diözesen ein regelmäßiges Forum für Information, Austausch und fachliche Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen der katholischen Ökumene sowie der ökumenischen Zusammenarbeit mit anderen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften.

Die Konferenz trägt damit zur Vernetzung der ökumenischen Arbeit in den deutschen Diözesen bei und ermöglicht den Austausch über aktuelle Themen des ökumenischen Dialogs.

 

Geschichte der Konferenz

Anfangs als Tagung der Verantwortlichen für „Diaspora-Fragen“ unter Leitung des Paderborner Erzbischofs Lorenz Kardinal Jaeger einberufen, wurde die Konferenz 19xx in „Ökumene-Referenten-Konferenz“ umbenannt. Erst im Jahr 2023 erhielt die Konferenz ihren heutigen Name „Konferenz der Diözesanverantwortlichen für Ökumene“.

 

Mitglieder der Konferenz

Der KDÖ gehören die Ökumene-Beauftragten der 27 deutschen Diözesen sowie des Militärbischofsamtes an. Darüber hinaus nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) an der Konferenz teil.

Damit verbindet die KDÖ die Perspektiven der diözesanen Ökumene-Arbeit mit weiteren wichtigen Akteuren des ökumenischen Dialogs in Deutschland.

 

Tagungen und Arbeitsweise

Die Mitglieder der KDÖ treffen sich zweimal jährlich zu fachlichem Austausch und gemeinsamer Beratung.

 

Frühjahrstagung

Im Frühjahr findet eine Tagung unter Leitung des Vorsitzenden der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz statt. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Fragen der katholischen Ökumene und die gemeinsame Beratung über Entwicklungen im ökumenischen Dialog.

 

Herbsttagung

Im Herbst veranstaltet das Möhler-Institut eine Studientagung für die Mitglieder der KDÖ. Sie bietet Raum für die vertiefte Auseinandersetzung mit theologischen und kirchlichen Fragestellungen sowie mit aktuellen Entwicklungen der ökumenischen Arbeit.

Alle zwei Jahre findet diese Studientagung gemeinsam mit den Ökumene- bzw. Catholica-Verantwortlichen der evangelischen Landeskirchen statt. Damit schafft die KDÖ ein wichtiges Forum für den gemeinsamen Austausch zwischen katholischer und evangelischer Kirche und stärkt die ökumenische Zusammenarbeit in Deutschland.

 

Geschäftsführung durch das Möhler-Institut

Seit der Gründung der Konferenz liegt ihre Geschäftsführung beim Möhler-Institut. Das Institut begleitet damit die Arbeit der KDÖ und organisiert insbesondere die im Herbst stattfindende Studientagung.

Die Geschäftsführung der KDÖ gehört damit zu den Aufgaben, durch die das Möhler-Institut zur fachlichen Vernetzung und Weiterentwicklung der katholischen Ökumene in Deutschland beiträgt.