Theologinnen und Theologen von vier Kontinenten und zahlreichen unterschiedlichen christlichen Kirchen haben jetzt im Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn Fragen von „Taufe“ und „Kirche“ diskutiert, um die sichtbare Einheit der Kirchen weiter voranzubringen. Die internationale Tagung „Baptismale Ekklesiologie“ wurde vom Möhler-Institut, das vom Erzbistum Paderborn getragen wird, gemeinsam mit dem Sekretariat der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf organisiert. Federführend wirkten bei der Tagung Instituts-Direktor Johannes Oeldemann, selbst Mitglied der Kommission, und Martin Illert vom Genfer Sekretariat der Kommission.
Martin Illert gab zur Einführung einen Einblick in den Verlauf und die Inhalte der sechsten Weltkonferenz der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung in Ägypten. Ani Ghazarayn Drissi vom Ökumenischen Institut des ÖRK in Bossey (Schweiz) berichtete über das parallel zur Weltkonferenz organisierte „Global Ecumenical Theological Institute“ (GETI). Anschließend teilten drei Theologinnen und Theologen – Melina Glass, Georgios Kokouris und Paulien Wagener –, die am GETI-Programm teilgenommen hatten, ihre Eindrücke und schilderten die Bedeutung, die die Teilnahme für ihr weiteres Studium hat.