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Jahrgang 15 16














   Hintere Reihe (v.l.n.r): Bernadette Bee, Marianiki Tziola, David Guzu, Claudia Schwarz, Dr. Johannes Oeldemann,
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Einweihung der neuen Räume des Studienkollegs St. Irenäus für orthodoxe Stipendiaten

„Ökumene lebt von persönlicher Begegnung.“ Getreu diesem Grundsatz wurden am Donnerstagabend die neuen Räume des Studienkollegs St. Irenäus im Erzbischöflichen Theologenkonvikt Paderborn eingeweiht. Die unmittelbare Nachbarschaft des Wohnheims für orthodoxe Stipendiaten zum Erzbischöflichen Priesterseminar ermöglicht die persönliche Begegnung zwischen katholischen Priesteramtskandidaten und orthodoxen Theologen. Der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdebug), der koptisch-orthodoxe Bischof Damian (Höxter) sowie der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian (München) nahmen die Segnung der neuen Räume vor.

Ikone Einweihung Neu
Bei der Einweihungsfeier der neuen Räume des Studienkollegs segnete der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian eine eigens von einer rumänischen Nonne für das Studienkolleg geschriebene Ikone des heiligen Irenäus. Der Bischof der Diözese Magdeburg, Bischof Dr. Gerhard Feige, segnete anschließend die Räume. Er ist als Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz für das Stipendienprogramm verantwortlich.

Von den drei Bischöfen wurden die Kapelle und alle Räume des Studienkollegs gesegnet. Er sei dankbar, dass das Studienkolleg St. Irenäus im Erzbischöflichen Theologenkonvikt einen festen Ort gefunden habe, so Direktor Dr. Oeldemann, der das Stipendienprogramms der Deutschen Bischofskonferenz für orthodoxe und orientalisch-orthodoxe Theologen von Seiten des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik verantwortlich betreut. Der Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars, Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer, überbrachte die Grüße und Segenswünsche von Erzbischof Hans-Josef Becker und sagte, dass durch das Studienkolleg St. Irenäus Ökumene mit der orthodoxen Kirche erkennbar Realität werde. „Der Geist Gottes möge weiter hier sein und wirken. Unsere Kirchen sind in guter Weise miteinander verbunden und die Brücken sind stabil und fest“, so Monsignore Dr. Menke-Peitzmeyer.

„Ich bin dankbar, dass das Stipendienprogramms der Deutschen Bischofskonferenz für orthodoxe und orientalisch-orthodoxe Theologen hier in Paderborn stattfinden kann und tatsächlich gelebt wird“, sagte Bischof Dr. Gerhard Feige als Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz. Der „Dialog der Liebe“ und der „Dialog der Wahrheit“ zwischen Katholiken und Orthodoxen müsse weiter geführt werden, um auf dem Weg der Einheit Fortschritte zu machen, so der Oberhirte des Bistums Magdeburg. Der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian rief dazu auf, weiter an der Einheit zu arbeiten. Dafür seien die Begegnung, der Austausch und das Kennenlernen bedeutsam, wie es im Studienkolleg St. Irenäus in vorbildlicher Weise möglich sei. Es komme darauf an, auf die Stimme Gottes zu hören, der Menschen in seinen Dienst rufe und den Weg der Einheit weise. Der koptisch-orthodoxe Bischof Damian drückte seine Freude aus, dass drei Vertreter verschiedener Kirchen eine Kapelle segnen: „Dass ein katholischer Bischof, ein orthodoxer Bischof und ein orientalisch-orthodoxer Bischof die Kapelle im Studienkolleg St. Irenäus segnen, das ist ein wichtiges gemeinsames Werk.“ Die im Studienkolleg ausgebildeten Theologen seien die künftigen Gesprächspartner der verschiedenen Kirchen. „Die Einheit hat Zukunft.“

Gruppenbild Einweihung NeuEinweihung der Kapelle und der Räume des Studienkollegs St. Irenäus im Erzbischöflichen Theologenkonvikt. (vorne, v.l.n.r.) Bischof Damian, Bischof Dr. Gerhard Feige, Bischof Sofian, Dr. Johannes Oeldemann

Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik * Leostr. 19a * 33098 Paderborn * Tel.: 05251-8729-800 * Fax: 05251-280210 * E-Mail: jam[at]moehlerinstitut.de